Alles rund um Pellets
Duroflame
Alles über Pelletöfen und Pellets
Qualitätspellets bestehen aus reinen Holzabfällen, die bei der Bearbeitung in Sägewerken anfallen. Den Pellets werden keine künstlichen Bindemittel oder Klebstoffe zugesetzt, was sie zu einem äußerst reinen Brennmaterial macht. Das Bindemittel der Pellets besteht aus den im Holz natürlich vorkommenden Harzen. Aufgrund des hohen Drucks im Produktionsprozess und der natürlichen Harze sind die Pellets sehr formstabil.
Die kleinen Pellets sind sauber und 100% CO2-neutral. Die genaue Heizleistung hängt auch von der Art der Pellets ab, die Sie verwenden. Es gibt verschiedene Sorten im Handel, die sich auch qualitativ stark unterscheiden können. So gibt es beispielsweise einen Unterschied zwischen so genannten weißen und braunen Pellets, verschiedene Zertifizierungen und Pellets mit unterschiedlichen Eigenschaften.

Pellets lassen sich grob in vier Gruppen einteilen
Biopellets
Es handelt sich um reine Pellets, die aus Holzspänen hergestellt werden. Sie enthalten keine Zusatzstoffe.
Pellets allgemein
Diese Pellets können aus verschiedenen Holzarten hergestellt werden. Sie können Zusatzstoffe enthalten, aber keine Chemikalien.
Mischen von Pellets
Diese Pelletart ist eine Mischung aus Holzarten, Rinde und Holzstaub. Sie haben einen etwas geringeren Wirkungsgrad als Biopellets und normale Pellets.
Rindenpellets
Rindenpellets enthalten Rinde und sind oft billiger als andere Pelletarten. Der Nachteil ist, dass sie oft nicht so gut und so lange brennen. Sie enthalten in der Regel mehr Sulfat und Feuchtigkeit als Biopellets oder normale Pellets, was zu mehr Asche führt.
Die Pellets können auch nach ihrer Farbe unterschieden werden, und zwar in weiße und braune Pellets
Weiße Kügelchen
Weiße Pellets bestehen aus reinem Weichholz und werden oft aus Kiefer oder Esche hergestellt. Sie sind im Durchschnitt etwas teurer als braune Pellets und garantieren zudem eine sehr saubere Verbrennung. Weiße Pellets haben allerdings eine etwas geringere Heizleistung als braune Pellets.
- Ausschließlich aus Weichholz hergestellt
- Saubere Verbrennung
- Hoher Energiewert
- Geringer Aschegehalt
- Höherer Verbrauch
- Höher im Preis
Braune Kügelchen
Braune Pellets werden aus einer Vielzahl von Laubholzarten hergestellt. Besonders beliebt ist Eiche. Manchmal sind diese Pellets auch eine Mischung aus Weichholz und braunem Sägemehl. Braune Pellets brennen heißer und weniger hell. Sie sind ideal zum Heizen größerer Räume geeignet.
- Hergestellt aus Hartholz in Kombination mit Weichholz
- Weniger saubere Verbrennung
- Höchster Energiewert
- Höherer Aschegehalt
- Geringerer Verbrauch
- Niedrigerer Preis
Zunächst ein Blick auf die Zertifizierung
Die Geschichte des weltweit führenden Zertifizierungssystems für Holzpellets ist natürlich eng mit der Geschichte der Rohstoffe verbunden, die es zertifiziert. Holzpellets entstanden während der Ölkrise in den 1970er Jahren, als die Nachfrage nach Alternativen zu fossilen Brennstoffen groß war. Doch erst in den 1990er Jahren, als die Umweltbedenken zunahmen, wurden Holzpellets in Europa als zuverlässige alternative Energiequelle angesehen. Seitdem sind Produktion und Verbrauch stetig gestiegen, und Holzpellets gelten heute als hochwertiger erneuerbarer Brennstoff.
Mit dem Erfolg von Holzpellets kamen wichtige Fragen auf. Wie stellt man Transparenz und Vergleichbarkeit für die Verbraucher sicher? Und vor allem: Wie lässt sich die Qualität von Pellets weltweit steigern? Diese Fragen wurden mit der Schaffung einer europäischen Norm für Holzpellets im Jahr 2011 (EN 14961-2) beantwortet, die einige Jahre später von der internationalen Norm (ISO 17225-2) abgelöst wurde.
Was wird durch ENplus® zertifiziert?
Innerhalb der Branche ist ENplus® in weniger als einem Jahrzehnt zu einem weltweiten Synonym für Qualität geworden. Der Erfolg des Zertifizierungssystems ist vor allem auf seinen breiten Geltungsbereich zurückzuführen, der die gesamte Lieferkette für Holzpellets abdeckt. Vom Beginn der Produktion bis zur Auslieferung stellt es sicher, dass alle Beteiligten über detaillierte Richtlinien, effiziente Kontrollverfahren und spezielle Schulungen verfügen, um ein hohes und gleichbleibendes Qualitätsniveau zu gewährleisten.
Natürlich müssen auch die Pellets selbst verschiedene technische Spezifikationen erfüllen. Neben Länge und Durchmesser werden ENplus®-Pellets auch auf ihre mechanische Festigkeit, den Feinanteil, die Schüttdichte, den Asche- und Feuchtigkeitsgehalt, den Heizwert und den Anteil an Zusatzstoffen geprüft. Es wird alles getan, um sicherzustellen, dass Pelletgeräte, die ENplus®-Pellets verwenden, optimal, problemlos und über lange Zeit funktionieren.

Das Beste der Branche: das ENplus®-Zertifizierungssystem
In diesem Zusammenhang wurde im Jahr 2011 das ENplus®-Zertifizierungssystem eingeführt. Ursprünglich vom Deutschen Pelletinstitut entwickelt, führte das Zertifizierungssystem ENplus®-Qualitätsklassen und strengere Anforderungen als die der europäischen und internationalen Normen ein. Nicht zuletzt dank der aktiven Unterstützung der europäischen Partner wurde ENplus® schnell zu einem anerkannten Zertifizierungssystem in Europa und darüber hinaus. Sein Erfolg trägt wesentlich zur dringend notwendigen Harmonisierung und Standardisierung des Pelletmarktes bei.
Vertrauen ist gut - DIN-Zertifizierung ist besser!
Um die Sicherheit von Produkten für Anwender und Verbraucher dauerhaft zu gewährleisten, bietet DIN CERTCO Zertifizierungsprodukte an, die bestimmte gesetzliche Anforderungen erfüllen. Ziel dieser DIN-Zertifizierung ist es, den Nachweis der Konformität in genau den Bereichen zu erbringen, die von den Beteiligten als notwendig erachtet werden.
DINplus, ein PLUS für Produkte, die Brennstoffe emissionsarm verbrennen
Geprüfte, zertifizierte und überwachte Produktqualität wird durch das international anerkannte und neutrale DINplus-Zeichen repräsentiert. Mit dem DINplus-Gütesiegel können Hersteller nachweisen, dass ihre Produkte Qualitätsmerkmale aufweisen, die über den Normen liegen. Die DINplus-Zertifizierung zeigt, dass die Feuerstätten umweltfreundlich und besonders emissionsarm sind.
Feuerstätten müssen besonders strenge Anforderungen hinsichtlich der Emissionsgrenzwerte für Kohlenmonoxid, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und Staub erfüllen und einen besonders hohen Wirkungsgrad bei der Verbrennung fester Brennstoffe nachweisen. Darüber hinaus erfüllen sie spezifische Qualitätskriterien für nachhaltige Produkte.
Alle 2,5 Jahre wird eine Routineprüfung durchgeführt, um zu bestätigen, dass die Produkte ein hohes Qualitätsniveau beibehalten haben.
Prüfung und Bewertung
Nach einem positiven Prüfergebnis stellt DIN CERTCO ein Zertifikat aus, das fünf Jahre lang gültig ist. Eine individuelle Registernummer auf dem Zertifikat dient dem Schutz vor unzulässiger Nutzung des Zeichens.
Niederländische Zuverlässigkeit: Bessere Biomasse
Better Biomass wird von NEN, dem niederländischen Institut für Normung, verwaltet. Als Mitglied von CEN und ISO stellt das NEN sicher, dass die Nachhaltigkeitskriterien und Konformitätsbewertungsverfahren mit den einschlägigen europäischen (EN) und internationalen (ISO) Normen übereinstimmen.
Das Zertifizierungssystem Better Biomass wird vom Rat für Akkreditierung (RvA) anerkannt, der Mitglied von EA und IAF ist. Die Zertifizierungsaudits werden von unabhängigen Zertifizierungsstellen durchgeführt, die für das Zertifizierungssystem „Better Biomass“ akkreditiert sind.
Worauf sollte ich beim Kauf von Pellets abgesehen von der Zertifizierung achten?
Verbrennungswert
Die besten Pellets für Ihren Pelletofen haben einen Energiewert von mindestens 5 kWh/kg. Eine weiße Maserung weist oft auf Holz hin, das schneller, aber heller brennt. Eine braune Maserung bedeutet oft ein härteres Holz, das länger, aber weniger hell brennt. Der Heizwert oder Brennwert der Pellets gibt an, wie viel 1 Kilo Holzpellets in Kilowattstunden (kWh) oder Megajoule (MJ) abgibt. Je höher der Heizwert ist, desto mehr geben die Pellets ab und desto höher ist der Wirkungsgrad. Die meisten Holzpellets haben einen kWh/kg-Wert zwischen 4,6 kWh und 5 kWh.
Aschewert
Entscheiden Sie sich für ein Produkt mit einer möglichst sauberen Verbrennung. Asche verursacht Effizienzverluste und einen höheren Wartungsaufwand für Ihren Ofen. Nicht jeder Anbieter gibt den Aschewert an. Müssen Sie oft die Scheibe und den Ofen von innen reinigen? Dann probieren Sie eine andere Pelletsorte aus, damit Sie vergleichen können. Bei den meisten Anbietern ist ein Aschewert von 0,7 % üblich. Asche im Pelletofen dient der Isolierung. Das liegt daran, dass die Ascherückstände mit der Zeit an der Innenseite Ihres Ofens haften bleiben. Dadurch gelangt die Verbrennungswärme nicht in Ihren Raum, sondern geht verloren. Ein höherer Aschewert geht daher langfristig auf Kosten der Effizienz.
Feuchtigkeitswert
Eine trockene Verbrennung führt zu weniger Rauch. Viel Feuchtigkeit verursacht u. a. Probleme mit dem Schornstein und den Filtern. Oft wird der Feuchtigkeitswert nicht beschrieben. Leiden Sie unter Rauchentwicklung? Probieren Sie eine andere Pelletsorte aus, um zu sehen, ob es dadurch besser wird. Feuchtigkeit in der Verbrennung verursacht Rauchbildung und wirkt sich direkt auf die effektive Wärme aus. Also sehr wichtig! Je weniger Feuchtigkeit, desto besser brennen die Pellets.